© Josef Karl Nerud
Foto: Artothek
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Bauernhöfe | 1960
Josef Karl Nerud
Öl auf Leinwand
106 x 82 cm
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In reduzierter und vereinfachter Form hat der Künstler mehrere Bauernhöfe gemalt. Die Häuser sind nicht detailgetreu durchgearbeitet, Wände und Mauern erscheinen flächig nebeneinandergesetzt, wobei die weißen Flächen im Vergleich zu den dunkel gehaltenen Gebäudeteilen stark hervorstechen. Auch die landschaftlichen Elemente sind stark vereinfacht, bis auf einzelne Bäume sind kaum andere belebende Elemente zu sehen.
Der Künstler Josef Karl Nerud
Josef Karl Nerud wurde 1900 in Simbach an Inn geboren und starb 1982 ebenda. Er besuchte die Fachschule für Glasmalerei in Zwiesel sowie die Akademie der Bildenden Künste in München (von 1921 bis 1927). 1929 schloss Nerud sich der Künstlergruppe "die Juryfreien" an. Nerud gilt als Maler der Moderne. Seine Werke sind sachlicher sowie expressiver Natur. Unterbrochen durch die nationalsozialistische Schreckensherrschaft, in der Nerud zurückgezogen und quasi in "innerer Immigration" arbeitete, konnte er erst nach dem Zweiten Weltkrieg an frühere Erfolge anknüpfen. Er schuf zahlreiche Wandbilder als Kunst-am-Bau-Projekte und stellte wieder regelmäßig aus. Später wurde er Mitglied der Donau-Wald-Gruppe. Viele der Ölbilder und Aquarelle Neruds setzen sich mit Motiven des täglichen Lebens, des Heimatortes und der niederbayerischen Landschaft auseinander.
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